Sykon-2000

                       Interessengemeinschaft für ein Sylter Verkehrskonzept           

Das Konzept sieht vor:

1. Stillegung der Bahnstrecke Niebüll - Westerlands

2. Bau einer Straßentrasse auf dem bestehenden Damm

3. Einrichtung eines Bus-Shuttles Niebüll - Westerland

4. Mautgebühr für Nutzung des Autodamms

5. Entlastung der Umwelt

 

Auswirkung auf

                        Wirtschaft              DB                   Umwelt

Wirtschaft

Der Transfer auf die Insel wird auf ca. 20 Minuten verkürzt. Der derzeitige Schaden für die regionale gewerbliche Wirtschaft durch die Wartezeiten vor der Verladung und während des Transfers kann bei den heutigen Lohnkosten und Fahrzeugkosten nur auf mehrere Millionen € pro Jahr geschätzt werden.
Unnötige Wartezeiten bei der An- und Abreise als zusätzliche Reisedauer zum, bzw. vom Urlaubsort belasten die Reisenden unerträglich. Das fällt besonders ins Gewicht bei dem heutigen Trend zu öfteren, aber kürzeren Reisen. Dabei wissen wir, das die Ziele in den neuen Bundesländern ohne zusätzliche Belastung flott zu erreichen sind und dadurch ein erheblichen Wettbewerb darstellen. Diesem Wettbewerb können wir nur standhalten, indem wir dem Gast eine zeitgemäße, zumutbare Anreise ermöglichen.
Wirtschaftlicher Schaden: Millionen Euro.

                  Wirtschaft              DB                  Umwelt

DB AG

Die Einsparungen zur Unterhaltung des Sylt-Shuttles:, 
Zugmaterial: Züge, Anhänger, Wartung von Material und Immobilien
Energiekosten.
Das freiwerdende Personal könnte an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden. 

Kosten zur Abrüstung bzw. Entsorgung der Schienenstränge und anderer gewichtiger Baumaßnahmen stehen Immobilienwerte und Liegenschaften auf der Insel Sylt und auf dem Festland von unschätzbarem Wert entgegen, die nicht mehr benötigt werden. Das heißt: Die Umwandlung eines veralteten, umständlichen DB-Autozug Sylt in eine zeitgemäße, effiziente "DB Autostraße - Sylt" wäre billigst zu haben.
Der Personenverkehr könnte ab Niebüll in einem "Sylt-Transfer-Shuttle" mittels eines Gliederzuges (auf Rädern, möglicherweise angetrieben durch die neuartige Verwendung von Brennstoffzellen oder anderer alternativen Energien) geregelt werden.
Die DB AG würde mit der Umsetzung dieser Maßnahmen und der Beibehaltung ihrer Transfer-Mautgebühr ihren Gewinn weitaus steigern können.
Verbleibende Kosten: Instandhaltung der Trasse, Kosten und Betreibung der Gliederzüge.

               Wirtschaft              DB                    Umwelt

         Umwelt

Die positive Auswirkung dieses Konzeptes für die Umwelt ist unschätzbar groß und wird ein unermesslicher Gewinn für die Lebensqualität für die Bewohner Sylts und ihrer Gäste sein und damit auch für die insulare Wirtschaft!

1. Die unerträgliche Geräuschkulisse des DB Autozuges für den gesamten Sylter Osten, verursacht durch 200 Zugpassagen, entfällt.
2. Die Abgasimmission verringert sich erheblich. Dreiviertel des Jahres laufen die Motoren der verladenen Autos damit die Insassen nicht frieren, ohne Staus auf den Straßen auch weniger Abgase, also weniger Belastung.
3. Der Verkehr zur und von der Insel durch die Autotrasse mündet auf die L 24 und läßt in ungehindert an- bzw. abfließen. So gibt es keine unnötigen Staus wie jetzt üblich, um in Westerland im wahrsten Sinne des Wortes "verladen" zu werden. So wäre es auch für die Sylt-Oster Bürger und Gäste möglich eine Anbindung ihrer jeweiligen Gemeinde an den Autodamm zu nutzen und sich in den fließenden Verkehr einzufädeln.
3. Die Bäderstraße könnte für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Es würde ein verkehrsberuhigter Lebensraum von mehr als 2000 ha für unsere Insel entstehen. Ein Naturerholungsraum dieser Größenordnung wäre ein gewichtiges zusätzliches Argument im Wettbewerb um die Urlaubergunst.
4. Die Umgehungsstraße Keitum wird nicht gebraucht.
Der Autodamm ist Umgehungsstraße u n d Verkehrsentlastungskonzept für die gesamte Insel.
Er ist die Lösung und wirkt wie ein endlich entnommener Pfropfen aus dem Verkehrsabfluss der Insel Sylt über den Hindenburgdamm.  
5. Eine zusätzliche Versiegelung der Landschaft von mehr als 25 ha wäre nicht mehr nötig, es werden im Gegenteil wieder Flächen frei.

Wie man sieht, gibt es beim Konzept "Sykon-2000" nur Gewinner!