Nähere Erläuterung
Wenn wir unseren Kindern eine schöne Insel Sylt und eine erholsame Natur im Einvernehmen mit einem noch lukrativen Tourismus für die Zukunft gestalten wollen, muß der Verkehr auf der Insel und die Verbindung mit dem Festland einheitlich ineinander übergehen.
Die Vorteile einer Straßenanbindung
1. Durch eine
Mautgebühr, die auch über dem heutigen Preis für eine Überfahrt liegen
könnte, bleibt der Inselcharakter erhalten. Für den Tagestourismus steht ein
Gliederzug auf Rädern zur Verfügung.
2. Kreisverkehrsanlagen entzerren den Verkehr in Morsum, Keitum und Westerland
auf dem Hindenburgdamm, so daß man zielgerichtet den Bestimmungsort erreichen
kann.
3. Der Kreisverkehr in Westerland verbindet die Nord-Süd Achse (L24). Das hat
zur Folge, daß die heute schon als Hauptverkehrsstraße genutzte Bäderstraße
geschlossen werden kann. Damit wären ca. 2000 ha Naturerholungsraum für
Einheimische und Gäste neu geschaffen. Ein Traum!
Westerland könnte die frei werdenden Flächen im Herzen der Stadt (ca. 20 ha)
als Park begrünen oder anderen Zwecken widmen. Außerdem würden die
Bahnliegenschaften auf dem Flugplatz frei.
4. Die unsägliche Geräuschkulisse der Bahn im gesamte Sylter Osten, vom
Rantumer Becken bis Munkmarsch, Archsumer und Morsumer Nöösi-Koog wäre durch
die Entsorgung eines veralteten Verkehrsmittel beruhigt.
5. Heute staut sich der Verkehr je nach Bedarf vor der Anreise in Niebüll sowie
bei der Abreise in Westerland mal mehr, mal weniger, um eine Wasserscheide von
ca. 10 km zu überqueren. Sollte man das (unwahrscheinliche) Glück haben, ohne
Wartezeit zum Autozug zu gelangen und ohne Wartezeit verladen zu werden, so ist
die heutige Transferzeit länger als bei unserem Konzept.
Die Abgasimmissionen bei der Verladung (stop and go), sowie die die Abgase der
laufenden Auto- Motoren, (sobald die Fahrzeuge auskühlen wird der Motor
gestartet) und letztlich die des Zuges während der Überfahrt sind schon ohne
lange Wartezeiten ganz erheblich und sinnlos verpuffte Energien.
Zusätzliche Immissionsbelastungen verursachen die Wartezeiten auf der Insel vor
den geschlossenen Bahnübergängen. Bei ca. 180 Zugbewegungen am Tag und einem
zeittakt von 3 min. pro Zug (laut Bg. Liebing) kann man von insgesamt 6 Std.
Wartezeit ausgehen.
Unterstützen Sie hier mit uns Ökologie und Ökonomie auf ein Niveau anzuheben, das sich die Wellness und Beauty Bedürfnisse der heutigen Zeit nicht nur in den Top-Adressen unserer Spitzenhotels finden läßt, sondern auch in der historischen und natürlichen Beschaffenheit unserer Insel darstellen könnte.